Tunnelportale

Von Jörg List am 13. Dezember 2011

Auf meiner Anlage sollten ausnahmslos Tunnelportale in Holzbauweise verwendet werden. Nachdem ich mir eine entsprechende Zeichnung angefertigt habe, erstellte ich mir ein Muster. Ziel war, bewusst gegen Normen „zu verstoßen“ und den lichten Raum bei engen Radien so schmal wie möglich zu halten. Natürlich bin ich mir bewusst, dass längere Fahrzeuge nicht auf meiner Anlage eingesetzt werden können.

Testaufbau mit der größten Lok auf dem engsten Radius. So wollte ich die Mindestbreite der Tunnelöffnung überprüfen.

Nachdem diese Tests erfolgreich verlaufen sind, habe ich den eigentlichen Bau begonnen. Dazu wurden zunächst die horizontal verlaufenden Holzleisten auf eine Zeichnung aufgeklebt, wobei ich die Tunnelöffnung grob ausgespart habe.

Eine Zeichnung in Originalgröße diente als Trägermaterial für die Holzleisten. Beim ersten Tunnelportal habe ich die Tunnelöffnung noch nicht ausgespart.

Beim Bau des ersten Tunnelportals hatte sich gezeigt, dass das Durchtrennen durchgehender Leisten zu Schwierigkeiten beim Ausarbeiten der Tunnelöffnung führen kann. Bei Verwendung eines Seitenschneiders wird das Matrial weggedrückt, was zur Zerstörung von Klebeverbindungen führen kann.

Tunnelportal im Rohbau. Die Tunnelöffnung blieb ausgespart.

Anschließend habe ich den Rahmen ergänzt. Beschwert mit einem Gewicht, konnte das Tunnelportal dann aushärten.

Anschließend wurden die überstehenden Leisten mit einem Vorschneider „abgeknipst“ und das Tunnelportal ausgeschnitten. Wenn möglich, habe ich die Zeichnung von der Rückseite abgerissen und die Reste abgeschliffen, so dass ich Holzreste zur Versteifung aufkleben konnte.

Nach dem Aushärten wurden überstehende Leistenenden weggeschnitten.

Die Rückseite musste unbedingt versteift werden.

Fertiggestelltes Tunnelportal.

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